Im Audit wurden Barrieren identifiziert, die vor allem die Nutzung mit Screenreader, Tastatur und teilweise auch für Nutzer:innen mit kognitiven oder motorischen Einschränkungen erschweren. Die wichtigsten Probleme betreffen eine fehlende oder unklare semantische Auszeichnung, uneindeutige Beschriftungen, nicht optimal zugängliche Navigationselemente sowie zusätzliche dekorative Inhalte, die von assistiven Technologien fälschlich mit vorgelesen werden.

Besonders kritisch sind dabei Probleme in den Bereichen Formulare, Navigationsstrukturen, Fokusreihenfolge, Link- und Button-Beschriftungen sowie bei der sprachlichen Konsistenz. Mehrere Elemente vermitteln visuell zwar die richtige Information, stellen diese aber nicht in einer Form bereit, die für Screenreader oder Tastaturnutzer:innen eindeutig und effizient nutzbar ist. Dadurch entstehen Missverständnisse, doppelte Ausgaben oder unnötig lange Navigationswege.

Wichtigste WCAG-Verstöße

Wesentliche Best Practices

Fazit

Die meisten identifizierten Probleme lassen sich mit überschaubarem Aufwand beheben, wenn visuelle Gestaltung, semantische Struktur und technische Accessibility enger zusammen gedacht werden. Besonders viel Wirkung haben dabei klare Beschriftungen, saubere HTML-Strukturen, reduzierte Screenreader-Störgeräusche und eine konsequent auf Tastatur- und Screenreader-Nutzung ausgerichtete Interaktionslogik.